Oberbürgermeisterkandidat und Schildbürger Nr. 1

 

KLICK
 
KLICK
KLICK
KLICK
KLICK

            1946 - 1978

            1978 - 1985

            1985 - 1990

            1990 - 1993

            1993 - 1996

            1996 - 2001

            2001 - 2003

 2003 - 2004

 2004 - 2005

 
 

          

KLICK
KLICK
KLICK
Guinnessrekordbild
 
KLICK
KLICK
KLICK
 

darlene-songs.de

 
 
 

 

 

 

 

 

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Die DPA verbreitet im August 2003 eine Meldung über die „Gesundheitsinitiative Löffelabgeben“, die bundesweit aufgegriffen wird. Davon zeugen Briefe und Anrufe aus allen Teilen Deutschlands. Auch der Christian Stein ist darunter, der mit seinem Aufruf Furore gemacht hatte, Kanzler Helmut Schröder das letzte Hemd zu schicken. Er beteiligt sich jetzt im Internet an der Löffelsammelaktion und sorgt dafür, dass das Thema in den Medien weiter seine Runde macht. Schlagzeilen macht Rudolf Kley auch mit seinem  Apo-Mopp auf dem Deutschen Apothekertag. (Der Begriff  leitet sich vom Flash-Mob ab.) Es ist ein Happening und ein -  im wahrsten Sinne des Wortes - lauter Protest gegen die geplante Gesundheitsreform, gegen die Folgen dieser verfehlten Gesundheitspolitik. Christian Stein ist Mitglied der Pro-Bürger-Partei. Als die Pro-Bürger-Partei in Duisburg einen Kreisverband gründet, tritt Rudolf Kley dieser Partei bei und wird ihr Oberbürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2004. Aus dem Stand heraus zieht die Partei in fünf der sieben Stadtbezirksparlamente ein und erringt zwei Ratsmandate. Rudolf Kley kommt mit seinem Ergebnis nahe an das des Oberbürgermeisterkandidaten der FDP heran. In seinem Wahlbezirk wird er sogar Dritter nach SPD und CDU. Kurz nach der Wahl kommt es zum Eklat zwischen dem Kreisverband und der Bundespartei, weil Bundesparteitagsbeschlüsse vom Bundesvorstand nicht umgesetzt werden. Die Mandatsträger verlassen die Pro-Bürger-Partei und gründen die Bürger Union 2004.

Die Entscheidung, sich politisch zu betätigen, gärte schon lange. Dies kann man an Rudolf Kleys Bemühungen, eine Gesundheitsschutzpartei zu gründen, ablesen. Die Resonanz auf seine Aufrufe war aber unbefriedigend. Der Entschluss, der Pro-Bürger-Partei beizutreten, wurde auch durch den Wunsch herbeigeführt, Einfluss auf die lokale Politik nehmen zu wollen. Gegen den Wunsch viele Meidericher Bürger war nämlich der Wochenmarkt in Meiderich auf einen anderen Platz verlegt worden. Dies führte zur Gründung der „Initiative Markt zurück“ und der „Marketing Initiative Meiderich“. Um jeder Verwechslungsgefahr vorzubeugen wurde die „Pro Bürger Post“ in „Buerger-Klick.de“ umgetauft und die entsprechende Domäne eingerichtet.

Der Ausgang der Kommunalwahl in Duisburg zugunsten der CDU wurde auch durch das Scheitern des Urbanum Projektes entschieden. Die Mercatorhalle in Duisburg sollte durch einen Gebäudekomplex mit Spielkasino ersetzt werden, dessen Finanzierung an fehlenden Mietinteressenten scheiterte. Jetzt wird das Projekt in abgewandelter Form umgesetzt, obwohl neue Entwürfe von vielen Architekten als architektonisch bessere Lösungen eingestuft worden waren und auch der Rat zu anderen Entwürfen tendierte. Der Rat der Stadt Duisburg musste sich aber dem Ultimatum der Betreibergesellschaft des Kasinos beugen. Trotz fehlender Verträge wurde unter der Oberbürgermeisterin Zieling das Innere der Mercatorhalle durch die Entnahme von Inventar unreparabel verwüstet, so dass die Stadt jetzt erpressbar geworden war. Rudolf Kley war bei der Abrissparty nach der Mercatorhalle das am meisten fotografierte „Objekt“.

Die Mercatorhalle mit einem Bestandswert von 71 000 000 DM wurde für ein Projekt geopfert, das den Duisburger Bürgern jährlich mindestens 5 000 000 € kostet, abgesehen vom Grundstücksopfer. Dies hat zumindest vorübergehend die Bemühungen von Rudolf Kley gedämpft, den Förderverein für Duisburger Fördervereine „alleDu.de“ zu gründen.

Die Abgeordneten der NPD im Dresdener Landtag haben durch ihr Verhalten – sie verweigerten das Gedenken an Nazi und Kriegsopfer- ein ungeheures Medienecho erzeugt. Das Gedenken an den Holocaust und die menschenverachtenden Bombenabwürfe auf die Dresdener Zivilbevölkerung wurden so mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt hat, als es der 60. Jahrestag allein vermocht hätte. Dies hat Rudolf Kley zu einem Mahnmal für die Opfer in Dresden inspiriert.