1996-2001 Die Luftpumpenaktion findet „Freunde und Helfer". Für die Gesundheit der Patienten werden sie noch gesucht!

 

 
 

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Rudolf Kley vor der Löwen Apotheke. In der Hand ein Lexikon der Esoterik.

Die ersten Entwürfe für die "Huesmann" Grafik

Die "WINAPO- CD"

Der berühmte "FETT WEG!"-Kalender

Die zahme Version des Plakates

Dieses Luftpumpenfeld ist ein Suchbild. Wo steckt Kley?

Diese Veröffentlichung brachte leider nicht die erhoffte Resonanz.

 

Der Blau-gelbe "Luftpumpenreiter" überwindet jede Kluft. Die FDP kann sich hier ein Beispiel nehmen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Für Kley sind Placebo die Exoten im Arzneimittelzoo: „Doch nirgendwo steht ein Schild „Füttern verboten". Manche halten Placebos deshalb auch nur für die Goldesel ihrer Hersteller und ihrer Verkäufer. Doch die Dukaten kommen von den Verbrauchern. Die richtige Arznei wird zum Glückspiel!" Zum „Tag der Apotheke" hält Kley einen Vortrag „Placebo in, Krankheit out" Quintessenz für Kley: „Die Patienten sollen ihren Arzt und Apotheker erst einmal nach der Wirksamkeit der Arznei und der Therapie befragen, dann können sie sich immer noch Gedanken über die Nebenwirkungen machen". Über die Antworten macht Kley sich allerdings keine Illusionen. Die ärztliche Therapie hat schon immer den Placeboeffekt genutzt. Der Anteil wächst anscheinend. Den Patienten werden immer öfter Therapien angeboten, die die Krankenkassen nicht übernehmen. Nach Rudolf Kley müsste es das Ziel einer modernen Gesundheitserziehung sein, dass jeder diese Placeboeffekte bei Bedarf in sich selbst abrufen kann. Das wäre wirklich Kosten sparend und das Gesundheitswesen wäre gerettet. Nicht alle Kollegen sind dieser Meinung. Schließlich kann man auch am Placebo ganz schön verdienen. Auch an "Bach-Blüten". In Meiderich kommt es deshalb sogar zum „Bach-Blüten-Krieg". Ein Kollege aus Marburg, Dr. Gregor Huesmann, zettelt den Krieg aus einem vergleichbaren Grund mit einem Hersteller an. Er stellt Haifischknorpelpulver als den „Scheiß des Monats" an den Pranger. Er handelt sich so eine existenzbedrohende Klage ein. Rudolf Kley richtet sofort ein Spendenkonto für den Marburger Kollegen ein: „Damit wir auch in Zukunft den Mund noch aufmachen können!" Den einzahlenden Apothekern, Studenten und Professoren verspricht er als zusätzlichen Anreiz eine Grafik. Nach Jahren gewinnt der Dr. Huesmann den Prozess. Für die „art collection" der Firma Lauer-Fischer gestaltet Rudolf Kley die erste WINAPO CD-ROM. Zur Jahrtausendwende gibt Rudolf Kley selbst einen Kalender mit „FETT WEG!" Bildern heraus. Tagtäglich soll dieser Kalender die Verbraucher daran erinnern, der Werbung für Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel nicht blind zu vertrauen. Diese karikiert der Apotheker mit der Behauptung: „Eine Stunde Bildbetrachtung dieser schönen, bunten „FETT WEG!"- Kalenderbilder bringt 1 Kilo Gewichtsverlust!". Jedem Kalender liegt ein Fragebogen zu seiner von der AOK gesponserten Untersuchung bei: „Können Farben heilen?" Der Polizeipräsident von Münster erfährt von Kleys Luftpumpenaktion. Er stellt ihm einen Platz für das Luftpumpenfeld vor dem Präsidium zur Verfügung. Jede Polizeidienststelle in NRW nimmt seitdem Luftpumpen für dieses Feld entgegen. Nicht einverstanden war der Polizeipräsident mit Kleys Interpretation des Luftpumpenfeldes als Gesundheitsmahnmal. Der Apotheker rief unter der Überschrift „Luft ist Leben" die durch die Gesundheitsreform gesundheitlich gebeutelten Patienten zur Luftpumpenspende auf. Ärzte und Apotheker wurden in ihren Fachzeitschriften um Unterstützung gebeten. Diese Grafik tauscht Kley gegen Luftpumpen ein.Das Büro des Bundespräsidenten Johannes Rau störte sich ebenfalls daran. Das „Gesundheitsmahnmal" verletzte die politische Neutralität des Bundespräsidenten.  Es war nämlich vorgesehen, dass der Bundespräsident in Münster das Picasso Museum eröffnet und Kley eine Luftpumpe spendet und persönlich überreicht. Da der Bundespräsident aus gesundheitlichen alle Termine im September 2000 absagte, erledigte sich dieses Problem von selbst. Obwohl wieder bundesweit über die Aktion in Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen berichtet wurde, sind die benötigten 30 000 Luftpumpen bisher nicht zusammengekommen. Kley hoffte, dass sein „Tu(e)-Gutes-Projekt" auch die Spendenbereitschaft für Luftpumpen anregte. Dies war nicht der Fall. Einen Trumpf hat Kley noch im Ärmel. Sollte es am Ende mit dem Luftpumpenfeld in Münster nicht klappen, darf er sich auf die BUGA 2011 in Duisburg freuen. Vertreter der Stadt Duisburg haben großes Interesse an der Aktion gezeigt. Vorsorglich hat Kley für sich das Motto dieser BUGA, „BUGA Duisburg verbindet", umgemünzt in „Luftpumpen verbinden!" und gleich ein Plakat dazu entworfen.
       

 

 

 

 

 

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