1990-1993 Die Kunst, der Kunst einen Namen zu geben  

 

 

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Plakat zur Ausstellung "KLEYROPA" anläßlich der Duisburger Akzente

Die Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler Duisburg e.V. stellt sich der Presse vor.  

Gelungener Spaß mit COCA COLA!

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".

 

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".  

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".

 

 

Blick in die Ausstellung "Nameart-der Name ist die Kunst!".

 
     
     
     
     
Im Rahmen der 14. Duisburger Akzente 1990 „Unser Haus Europa" zeigt Rudolf Kley „Malerei an der Wende". Die Einladungskarte ist nach dem Motto entstanden „Würde van Gogh heute noch leben, gingen ihm auch Luftpumpen durch den Kopf!" Kley entwirft eine „Russlandgrafik". Eine Luftpumpe treibt auf dieser Grafik ein Schiff an, das van Goghs Weizenfeld nach Russland bringt. Es wird von einer Friedenstaube gesteuert. 100 Bestellungen gehen ein, nicht genug, um den aufwendigen Druck von 1000 Exemplaren zu finanzieren. 1990 kommt Rudolf Kley richtig auf den Hund, genauer gesagt auf einen Hund namens Hubertus. Ein Deutsch-Drahthaar. Hautnah bekommt Kley jetzt die Sorgen und Nöte der Hundebesitzer mit, aber auch die Ängste der Mitbürger ohne Hund. Er gründet zum Interessenausgleich die „Interessengemeinschaft der Hundesteuerzahler Duisburg e.V." Für Kley hat die Hundehaltung einem der Malerei durchaus vergleichbaren therapeutischen Stellenwert. Malen ist gesund. Immer wieder grübelt Rudolf Kley darüber nach, wie er erwachsenen Menschen, die Angst vor der weißen Fläche haben, nicht wissen, was sie malen sollen, an diese wohltuende Freizeitbeschäftigung heranführen kann. Dabei kann jeder Erwachsene seinen Namen schreiben. Wenn dies mit großzügigen Gesten geschieht, entstehen auf der Bildflächen Felder, die man farbig ausmalen kann. Kley nennt das NAMEART.
Für ihn ist sowieso der Name die Kunst. Kunstwerke werden durch Namen des Künstlers erst zu Markenartikeln. Da die Preise immer Liebhaberpreise sind, darf sich über zu hohe Preise nur derjenige aufregen, der sich über die Verschwendung öffentlicher Gelder ärgert. Im April 1991 startet Rudolf Kley ausnahmsweise einmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine „NAMEART". Kley bittet Weltfirmen um die Erlaubnis, seine Bilder mit ihren Firmennamen oder dem Namen eines ihrer bekannten Produkte signieren zu dürfen. Kley malt nämlich nur „Kley" auf die Bilder. Damit erübrigt sich eine Unterschrift mit dem eigenen Namen. Absagen und Zusagen halten sich die Waage. Nike hat nichts dagegen, Black und Decker schon. Zur Ausstellung anlässlich des 15jährigen Galeriejubiläums der Galerie 77 erscheint auch hoher Besuch von THOMSON CONSUMER ELECTRONICS, der General Manager Jens Oberheide. Weil sich Coca Cola sträubt, benutzt Kley für ein Bild ausschließlich das braune Getränk als Farbe. Coca Cola wird damit selbst zur Unterschrift! Diese Spitzfindigkeit findet sich auch im nächsten Akt wieder.