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Ruckzuck gehen die Jahre dahin. Ein Tag erscheint in der Rücksicht wie ein Wimpernschlag. Und doch. kann in dieser Zeit schon mal ein Dokument verloren gehen oder sich Zusammenhänge verlieren. Nicht alles ist wichtig. Außenstehende gewichten oft anders. Rudolf Kley hat noch vorhandene Unterlagen eingescannt und auf diesen Seiten veröffentlicht. Wozu? Ersten belegen und ergänzen sie die geschilderten Ereignisse und Aktionen. Sie sprechen eine eigene Sprache und korrigieren vielleicht auch manchmal seine subjektive Sicht. Davor hat Rudolf Kley keine Angst. Sind wir mit unseren Taten doch alle nur Federn im Wind und ein winzig kleiner Spielball der großen Weltgeschichte. Was bleibt nach 100 Jahren, wenn sich auch die Enkel nicht mehr erinnern? Mit einem Werk diesen Zeitraum zu überleben, ist nur ganz wenigen vergönnt. Kommt es denn überhaupt darauf an? Zugegeben, der Überlebenswille und sei es auch nur im Werk ist unbestritten eine starke Triebfeder  künstlerischen Schaffens. Aber je näher man seinem Ende kommt, um so wichtiger wird es, sich mit seinem Leben identifizieren zu können. Da spielt es keine Rolle mehr, ob andere die eigenen Schritte, die man selbst als großartig und toll empfindet, nichtig und klein sehen. Den roten Lebensfaden kann jeder für sich selbst nur in der Rückschau erkennen. Es ist viel erreicht, wenn diese Ausführungen zu einer richtigen Sicht seines Werkes beitragen und Vorurteile ausräumen. Denn es kommt nicht so oft vor, dass jemand aus einer gewissen Ohnmacht im Beruf über Kunst und Aktionen letzten Endes doch zu einer Zufriedenheit zu gelangen versucht, die der Beruf nicht bieten kann und doch am Ende alles miteinander verbindet. Man kann anhand der Leserbriefe in den Fachzeitschriften die Verbundenheit mit dem Apothekerberuf nachempfinden. Seine Ausbruchversuche aus dem Schubladendenken. Die Pharmazie und das Gesundheitswesen hätte eine andere Richtung nehmen können, ja wenn... Was sind schon Unterschriften gegen den Versandhandel gegen Löffel, die man in der Apotheke als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform abgeben kann. Rudolf Kley hat den Marburger Professor für Pharmaziegeschichte, Rudolf Schmitz in Marburg noch persönlich kennen und nach einem sehr ausführlichen Gedankenaustausch auch schätzen gelernt. Seitdem weiß er, wie wichtig Quellen für die Historiker sind, aber es auch die Historiker sind, die Dokumente, Texte, Objekte, Bilder etc. zu Quellen machen. Sei es drum. Auch deshalb diese Seite. Rudolf Kley ist nicht der einzige malende Pharmazeit. wer sich einen kleinen Überblick verschaffen will, kann dieses virtuelle Museum einer Kollegin besuchen. http://www.pharma-art.de/html/kuenstler_von_a-z.html
 

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