L Ö F F E L A T T A C K E 

  

    

Bekannt geworden ist Rudolf Kley durch seine Aktionen, mit denen er seinen Mitmenschen Mut zur eigenen Kreativität macht. Unvergessen seine abstrakte Bildfolge 1983. Dieses Werk bestand aus über 1100 Einzelbildern, die jeweils einen Meter breit waren. Diese Bilder haben ihm nicht nur die Türen zu vielen privaten und öffentlichen Sammlungen geöffnet, sondern ihm auch 1985 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde gebracht. Seit 1986 arbeitet er an einer Rekonstruktion des Weizenfeldes aus gelben Luftpumpen, in dem sich van Gogh erschossen hat. (Mehr dazu unter www.deapo.de) Aus aktuellem Anlass empfiehlt Rudolf Kley zur Zeit Patienten in Deutschland, ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform  für ein Gesundheitsmahnmal in Berlin abzugeben. Ein Teil dieser Aktion ist die Internetversteigerung seiner aktuelle Bilderserie  „Löffelattacke“, die täglich fortgeschrieben wird. Jedes Bild ist 2003 auf Papier in einer Mischtechnik aus Acryl, Dispersionsfarben und Kreide entstanden. Format ca 21 cm x 24 cm groß. Preise für nach Größe und Machart vergleichbare Werke lagen in der Vergangenheit zwischen 200 und 300 €.(Bilder in anderen Formaten werden folgen) Machen Sie jetzt bei ebay.de oder ricardo.nl ein Schnäppche. geben Sie z.B. bei ricardo.nl arthuis ein.

Löffelattacke aus Meiderich. Meiderich ist nicht nur wegen seines Meidericher Hahnes oder seines Fußballvereins MSV Duisburg bekannt. Schlagzeilen besonderer Art macht immer wieder der dort ansässige Apotheker, Aktionskünstler und Maler Rudolf Kley.

 Erst jüngst hat er die Patienten bundesweit aufgefordert, ihren Löffel als Vorgriff auf die Folgen der anstehenden Gesundheitsreform in ihrer Apotheke abzugeben. Für Apotheken und andere Gesundheitseinrichtungen hat er dazu ein Plakat entworfen, dass sich jeder aus dem Internet herunterladen kann (www.deapo.de): „ Hier offizielle Löffelsammelstel1e!“ Über 1000 Löffel sind bei Rudolf Kley schon abgegeben worden. Und es werden täglich mehr!

Damit am Ende aber genügend „Material“ für ein Gesundheitsmahnmal in Berlin zusammenkommt, hat der Apotheker jetzt die Auktionshäuser im Internet für sich entdeckt und malt Bilder mit dem Titel  „Löffelattacke“, deren Erlös er in Löffel umsetzen will. „Wenn bekannte Künstler  bei Lebensmittel-Discountern Druckwerke anbieten, warum sollte ich dies nicht mit Originalen tun, die ich extra für diese Versteigerung gemalt habe? Die Aktion ist dazu noch zeitlich begrenzt. Deshalb dürfte kein Sammler gekränkt sein, der in der Vergangenheit viel mehr für eines meiner Werke gezahlt hat. Das wird er auch weiter tun müssen. Hier aber kann er mitsteigern und macht ganz sicher ein Schnäppchen.“

Preise sind für Rudolf Kley grundsätzlich nicht verhandelbar. Im Rahmen dieser Aktion akzeptiert er aber auch  Löffel aus Edelmetall als Währung, wenn es um Bilder seines Guinnessrekordwerkes  von 1983 geht, das ihm Eintritt in viele öffentliche (z.B. Wilhelm- Lehmbruck-Museum) und privaten Sammlungen (z.B. Bundespräsident Johannes Rau) verschafft hat.  Seine „Löffelattackenmalerei“ erinnert Rudolf Kley nämlich sehr an dieses „Plädoyer für die Freiheit der Malerei“ vor 20 Jahren. Deshalb bezeichnet er seine Malaktion heute auch als „Plädoyer für die Freiheit der Malerei Nr.2“. Damals - wie heute auch- hat er seine Bilder völlig losgelöst vom Zeitgeschmack und jeder Verkaufsabsicht malen können  Ein Umstand, der für ihn die Authentizität und damit auch die Qualität hebt.

Wer heute einen „Bildmeter“ der längsten abstrakten Bildfolge erwerben will, kann sich diesen im Internet aussuchen ( www.deapo.de). Er muss lediglich die  Kleinigkeit von 1100 Löffeln dafür hinlegen. Ein Angebot, dass nicht nur für Kantinen gilt. Jedenfalls behauptet das der Künstler. Und wenn er an dieser Stelle nicht schmunzelt, dann hat das mit viel seiner Hoffnung zu tun, dass auch den Gesundheitspolitikern bald das Lachen vergeht. Er zeigt dabei auf seine rote Karte, das Löffelplakat. „Die gekreuzten Löffel stehen für das Wahlkreuz. Die Löffel werden es richten, so oder so! Die Patienten, die Wähler werden die Schlacht gewinnen.“ behauptet der Apotheker und zieht dabei seinen  Löffel. Die Attacke beginnt. Schauen Sie nach im Internet unter  www.ebay.de  oder www.ricardo.nl.

Bilder, die sich nicht in der Versteigerung befinden, können Sie hier direkt erwerben. Kostenpunkt: 100 Löffel (Metall!) An diese Löffel kommen Sie durch Einrichtung einer Löffelsammelstelle. Das Plakat können Sie sich hier herunterladen.

 

Einrahmungsbeispiele für die Löffelattackenbilder

 

 

 

 

 

 

 

 

zurück zur Startseite

 

 

         
nächste Seite hier