Rudolf Kley

---Apotheker, Maler und Aktionskünstler---

Rudolf Kley 2007

Oberbürgermeisterkandidat

AKTUELLES

SONSTIGES

letzte  Pressemitteilung

 

Stand 08. Februar 2012

Apotheken-Schaufensterwettbewerb

Menschen 2011 im Duisburger Norden

 

IRRWEG: Senioren Wegweiser Meiderich

"LÖWEN

 lohnt sich!"

 

 

 

 

AVWL: Geldmacherei bei   Novitas BKK

Ist die Krankenkasse Novitas  noch empfehlenswert?

Zugegeben, Apotheker müssen genau arbeiten und sich an Gesetze halten-zum Schutz des Patienten. So dürfen z.B. keine verschrei-bungspflichtige Medikamente ohne Rezept abgeben werden. Um diesen Schutz geht es immer, auch bei Betäubungsmitteln. Da ist alles ganz streng geregelt. Da-mit die Schmerzpatienten nicht pausenlos zum Arzt zurückgeschickt werden müssen, weil die BTM-Verordnung fehlerhaft ist,  darf der Apotheker im Gesetz genau festgelegte Änderungen vornehmen. Besser wäre natürlich, die Rezepte wären von den Ärzten gleich richtig ausgestellt worden

Die Firma PROTAXplus GmbH fordert für die Novitas von den Apothekern mit einer pauschalen Begründung Geld  zurück, weil die Apotheker bei der Abgabe angeblich gegen die Betübungsmittelver-schreibungsverordnung verstoßen haben. Sie fordern die ganze Summe zurück (bei 60000 Rezepte ein Millionendeal) Hier ein Beispiel.

Warum die PROTAXplus hier einen Verstoß sieht, schreibt sie nicht, kassiert aber. Der Apotheker, der den Patienten nicht zum Arzt zurückgeschickt hat, ist der Gelackmeierte. Das macht er natürlich nur einmal. Kleinlich bei den Patienten, aber großzügig bei den Gehältern. Siehe auch hier!

Rudolf Kley: "Gott sei Dank bin ich in einer anderen Krankenkasse! Aber PROTAXplus und Novitas inspirieren mich zu einer besonderen Grafik."

Hier finden Sie demnächst die PROTAXplus/Novitas Grafik:

"Abkassieren ohne Augenmaß ist auch eine starkes Stück!"

Diese Grafik kann bald von dieser Seite heruntergeladen werden und sollte in keinem Apothekenschaufenster fehlen

Statt obiger Grafik jetzt diese Novitas-Versöhnungsgrafik: "Die Kraft des roten Indianers!"

Hier der Text zur Grafik

Wir hängen und legen auch diesen Hinweis für Versicherte dieser Krankenkasse  in unserer Apotheke aus, damit die Versicherten entsprechend vorgewarnt sind!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bilder können honorarfrei zur Illustration der Pressemeldung über die Grafik zum Apothekertag benutzt werden

Gegen den Wind

Im Congress Center Düsseldorf findet vom 6. Bis 8. Oktober der Deutsche Apothekertag 2011 statt.  Zeitgleich findet in den Hallen 3, 4 und 5 die Exopharm statt. Die Exopharm ist mit rund 450 Ausstellern aus aller Welt Europas bedeutendste Fachmesse.

Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler  Rudolf Kley hat sich vorgenommen, diese Veranstaltung zu besuchen. Der Apotheker ist auch unter Kollegen als Maler bekannt. Zu diesem Apothekertag hat er wieder einmal eine Grafik herausgegeben. Die Vierte. Rudolf Kley: „Die erste Grafik zum Deutschen Apothekertag 1980 hat noch Geld gekostet und wurde bis nach Südamerika verkauft. Das war ein 18-farbiger Siebdruck. Die Zweite gab der Storck-Verlag in Oberhausen heraus. Besucher des Deutschen Apothekertages 1982 erhielten sie auf Gutschein. Die Grafik zum Deutschen Apothekertag 2007 konnte sich jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen. Auch die neue Grafik kann man sich herunterladen. Sie steht unter www.deapo.de. Die Grafik hat den Titel: „Gegen den Wind!“ und beschreibt vom Titel her die Situation der Deutschen Apotheke im Gesundheitswesen.

Die Grafik ist ein Farbenmeer und Udo Jürgens gewidmet, der ein  Lied mit dem gleichen Titel gesungen hat. Der malende Apotheker: „Sein Lied „Tagträumer“ hat vor Jahren eine Verbindung zu meinem „Luftpumpenprojekt“ hergestellt, an dem ich schon ein Vierteljahrhundert arbeite und über das viel berichtet wurde. Darin heißt es u.a.: "Ich möchte die Bilder von van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh`n." Schließlich möchte ich aus einem gelben Luftpumpenfeld den Geist von van Gogh auferstehen lassen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die vier Loveparade-Katastrophen und Kritik am Abwahlverfahren

Grafiken anlässlich der Katastrophe und Denkmal-entwurf

 

 

 

 

"Die Liebe bleibt!"

Bilder dazu

 

Nachdenkenswert dieser Leserbrief, erschienen in der RP am Dienstag, den 26. Juli 2011

 

Machtpolitik

Loveparade

Durch Zeitung, Fernsehen und Radio werden wir derzeit mit Berichterstattungen zugeschüttet. Die einen finden es in Ordnung, die meisten jedoch würden gerne darauf verzichten, denn irgendwann muss man auch wieder nach vorne sehen und für alle geht das Leben weiter. Es ist eine Selbstverständlichkeit, am Jahrestag der Toten und vielen Verletzten und auch ihrer Angehörigen zu gedenken. Da die vielen Medienberichte ja doch auch weit über Duisburg hinaus ausgestrahlt werden, frage ich mich, wie sich die Betroffenen des damaligen Zugunglücks in Enschede fühlen, oder die Angehörigen und Verletzten der Flugzeugkatastrophe Ramstein, die sicher heute noch teilweise traumatisiert sind und an den Folgen ihrer schweren Verletzungen leiden. Für keine dieser Unglücke ist eine einzige Person verantwortlich gemacht worden. Nirgendwo wurde ein Mahnmal aufgestellt oder die Betroffenen finanziell entschädigt. Diese Katastrophen wurden als Unglücke abgetan, die immer und überall passieren können. Hier in Duisburg wird die Loveparade-Katastrophe nur noch stilisiert, und zwar eindeutig aus machtpolitischem Interesse.

Elke Griebling, Duisburg

 

Der Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle wurde von Rudolf Kley zum Kunstwerk erklärt.

 

Entwurf eines Kalenderbildes für 2010. Hier de ausgewählten Entwürfe.

 

aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell---aktuell

 

A K T U E L L !

Das letzte Interview 2011.

Rudolf Kley und der "Rote Indianer".

Warum der "Rote Indianer" in jedes Apotheken-schaufenster gehört!

Aktuelle Meldung: 

Abwahl Duisburg: Wer kann OB Sauerland ersetzen?

Am Sonntag wird darüber abgestimmt, ob Oberbürgermeister Adolf Sauerland weiter im Amt bleiben darf. Das erste Abwahlverfahren war im Rat der Stadt Duisburg gescheitert. Eine Änderung der Gemeindeverordnung –manchmal auch volkstümlich als „Lex Sauerland“ bezeichnet-ermöglicht jetzt diesen zweiten Versuch. Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hält dies für eine reine machtpolitische Inszenierung. Für ihn hat dieses „pseudodemokratische Vorgehen“  ein eigenes Mahnmal verdient. mehr...

"Filz im Anmarsch!"

Rainer Bischoff, Vorsitzender des DGB Miederrhein, fordert die Duisburger dazu auf, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen und am Sonntag in den Wahllokalen für einen "Neuanfang in Duisburg" zu stimmen. Es ist unbekannt, was Bischoff, der von der WAZ auch schon mal als möglicher OB Kandidat gesehen wurde, zu dem Abwahlverfahren in Moers sagt. Die Duisburger SPD hat sich dort schützend vor ihren Mann gestellt und dass Verfahren- die Bürger werfen Bürgermeister Ballhaus indirekt "Vetternwirdschaft" vor- als unangemessen bezeichnet. Darauf, wie es mit der Vetternwirtschaft in Duisburg möglicherweise weitergeht, ist die Beendigung der Chefarbeitsverhältnisse bei der Gebag nur ein Beispiel. Einen Einblick in die  Originalverträge erhalten Sie angeblich hier. http://www.wahrheit-fuer-duisburg.info/?p=11

worüber die Presse selten schreibt können Sie hier nachlesen:

 

Lieber OB Sauerland. Jetzt bin ich erst mal sauer. Nach vielen Versuchen ist es mir nicht gelungen, Ihnen diesen wichtigen Brief auf Ihrer Webseite zukommen zu lassen. Deshalb diese offene Form Schließlich habe ich nichts zu verbergen! Duisburg kann mit einem "Sauerland-Feld" nur gewinnen. Ich setze darauf, dass Sie die Abstimmung gut überstehen. Für mich hat dieses Ihnen zuliebe geschaffene "Abwahlverfahren" nichts mit Demokratie zu tun, eher mit Lynchjustiz

 

 

"Sauerland-Feld" in Duisburg

Würde mich freuen, wenn ich noch zu Ihrer Amtszeit mein Feld aus 30 000 gelben Luftpumpen in Duisburg aufstellen könnte. Vielleicht in diesem Jahr? Schließlich bin ich gerade 65 Jahre alt geworden. Sofern Sie auch dafür sind, dass Qualitätsmaßstäbe transparent sein sollten - auch im Kunstbereich, weil sie sonst die Kreativität behindern können- dann bitte ich diesmal mal um Ihre tatkräftige Mithilfe. Auch für die Politik sollte gelten: "Keine Angst vor Luftpumpen!" Angeblich hat es ja seinerzeit deshalb nicht mit dem vereinbarten, gemeinsamen Fototermin geklappt, bei dem ich Ihnen eine Luftpumpenstatue übergeben wollte. Aus aktuellem Anlass bin ich auch gerne bereit, das Feld "Sauerland-Feld" zu nennen. Wenn mir alle Ihre Unterstützer noch vor dem Abwahltermin eine Luftpumpe zukommen lassen, sollte die erforderliche Anzahl von 30 000 bald erreicht sein und Duisburg hat außer dem von mir zum Kunstwerk erklärten Erweiterungsbau der Küppersmühle noch ein Kunstwerk mehr. Das ist von mir völlig ernst gemeint!!! Ein "Sauerland-Feld" auf dem von Ihnen bestellten fruchtbaren Sauerland-Acker Duisburg. Das wirbt für Duisburg! Ein sichtbares Zeichen, das Duisburg braucht und sicher keine Abwahl!

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kley                          

 

 

Duisburg, dem 25.01.2004

Pressemitteilung zum "Sauerland-Feld"

Brief an den Pressereferenten des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland

Josip Sosic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Beitrag gewünscht?

Um die Übergabe dieser Statue ging es.Alle Bürgermeister im Revier sollten sie erhalten

Mit diesem "Film" habe ich seinerzeit auf die Absage reagiert

Dieser Film lief in der ARD

Infos zum Luftpumpenfeld hier

ABWAHL DUISBURG:

Kommentar von Rudolf Kley

  Loveparade:OB Sauerlands Abwahl ist umstritten

Warum sind Gegenkandidaten ein Tabu?

 

 

Sehen Sie in diesem Fernsehbeitrag warum es den Patienten besser gehen wird, wenn Apotheker und z.B die Novitas die Friedenspfeife zusammen rauchen und Probleme friedlich lösen. Der "Rote Indianer" an den Apothekenschaufenstern soll auf diese Notwendigkeit hinweisen und regt dazu an, über die Probleme auch mit den Patienten zu reden.

 

 
 

Alle wichtigen Informationen und Materialien zur Dekoration finden Sie hier 

 

Hier geht es zum Apotheken-schaufensterwettbewerb

 

 

Hier klicken und Sie gelangen zu der Grafik Format 60x80cm

nur die Grafiken, die Sie von dieser Stelle aus erreichen, sind für den Druck geeignet

Wenn der Browser nicht das leere Bild mit der Inschrift  70cm X 100cm anzeigt, dann dann auf das kleine leere Bild gehen und Ziel speichern.

Leider tritt hier beim Anzeigen ein Fehler auf, Dateien bitte per E-Mail am deapo@t-online.de  unter dem Stichwort "Roter Indianer anfordern oder selbst bearbeiten. Als untere Kantenlänge des farbigen Bildes empfehle ich 55 cm bei einem Gesamtmaß von 70cmx100cm

Für den Fall, dass der einzelne Ausdruck nicht klappt, habe ich hier die einzelnen Dateien eingestellt, die Sie zum fertigen Bild zusammensetzen können. Mir fehlt laut Meldung der Speicher dazu

 

Wenn der Browser nicht das leere Bild mit der Inschrift  70cm X 100cm anzeigt, dann dann auf das kleine leere Bild gehen und Ziel speichern.

Beim Druck muss beim leeren Bild noch der Beschnitt zugegeben werden.

 

´Sie können diese Grafik, den "Roten Indianer" gerne herunterladen. Signieren werde ich ihn allerdings nur, wenn in diesem Zusammenhang auch für einen gemeinnützigen Zweck gespendet wird.

 

Neue Jubiläumsgrafiken von Rudolf Kley

 

 

 

NOVITASVERSÖHNUNGSGRAFIK

Hintergrund hier...

Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung der Königsgalerie in Duisburg!

Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hat aus innerem Antrieb eine Grafik zur Eröffnung der Königsgalerie in Duisburg gemacht. Auch zur Eröffnung des Einkaufszentrum "Forum Duisburg" hatte er eine Grafik gemacht. (Die hier gezeigte Variante ist zum 55. Geburtstages von Willy Meyer entstanden. Die Kniende -unten rechts- hat seiuen Kopf.)

Rudolf Kley nennt die neue Grafik „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der beiden Varianten der Grafik gefällt, kann sie hier herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Die Grafik zeugt davon, dass das  Rad der Geschichte mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht stehen geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung der Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt. Davon ist diese Grafik ein Teil und sie verströmt diesbezüglich nach Ansicht von Rudolf Kley viel Zuversicht und Hoffnung. Einzelheiten später oder auf Anfrage 0203/442999.

Zum  10 jähringe des Vorgängers der Königsgalerie hatte Rudolf Kley dort ausgestellt

 

Königsgrafik für die Königsgalerie

Mit großem Eifer und viel Freude hat der Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley auch zur Eröffnung des Einkaufszentrums Königsgalerie in Duisburg eine Grafik gestaltet. Die letzte Grafik dieser Art entstand 2008 zur Eröffnung des Einkaufszentrums Forum Duisburg.  Der Titel der neuen Grafik ist „Königsgrafik“. Jeder, dem eine der beiden Varianten der Grafik gefällt, kann sie sich aus dem Internet unter www.deapo.de kostenlos herunterladen und von Rudolf Kley signieren lassen. Ob diese Grafik in die Kunstgeschichte eingehen wird, ist eher ungewiss. Ein historisches Dokument ist sie aber auf jeden Fall. Sie zeugt davon, dass das Rad der Geschichte mit der Loveparade-Katastrophe in Duisburg nicht stehen geblieben ist. Den propagierten Neuanfang in Duisburg kann es schon deshalb nicht geben, aber eine Bewältigung der Katastrophe, die die Opfer nicht vergessen lässt. Davon ist diese Grafik ein Teil und sie verströmt diesbezüglich nach Ansicht von Rudolf Kley viel Zuversicht und Hoffnung.

Am 27. Oktober wird der Duisburger Innenstadt die Krone aufgesetzt. Die Königsgalerie wird an diesem Tag dort eröffnet. Wenn ihr Innenleben das hält, was ihr Äußeres verspricht, wird sie sicher zusammen mit dem Forum noch mehr auswärtige Besucher in die Duisburger Innenstadt ziehen.

Die Grafik zur Eröffnung gibt es aber schon heute. Keine Auftragsarbeit. Der Duisburger Apotheker und Maler Rudolf Kley hat sie aus freien Stücken erschaffen, so wie er auch zur Eröffnung des Forums eine Grafik geschaffen hat, die sehr gut angenommen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil man sie kostenlos von der Internetseite www.deapo.de herunterladen kann.

Mit der Königsgalerie fühlt sich der Künstler aber deshalb etwas mehr verbunden, weil er 2004 zum 10 jährigen Jubiläum der Galerie Teile seines Guinnessrekordbildes „1100 Meter Stattgeschichte“ in der „Galeria“, die zur „Königsgalerie“ erweitert und gänzlich umgebaut wurde, ausstellen  konnte.

Die „Königsgrafik“ gibt es in zwei Variationen. Eine neutrale, erste Fassung und eine 2.Fassung, die darüber hinaus viele persönliche Momente und aktuelle Zeitbezüge enthält.

So hockt rechts unten ein grüner Froschkönig auf einem gelben  Duisburg-Schild mit der Zusatzbezeichnung „Stadt der Wahl“. Der Frosch sieht dem OB ähnlich, der sich durch die Übergabe einer Luftpumpenstatue 2008 doch nicht künstlerisch adeln lassen wollte, nachdem er im persönlichen Gespräch  zugesagt hatte. U.a. deshalb ließ sich anlässlich  Ruhr.2010 das gelbe Luftpumpenfeld, an dem Rudolf Kley jetzt schon ein Vierteljahrhundert arbeitet, nicht verwirklichen.  Die Weltkugel unter dem Schild, die seiner Grafik zum 70. Geburtstag  von Fritz Pleitgen entnommen wurde, zeigt sich darüber ganz erschrocken.

Dafür hält jetzt Lehmbrucks Kniende einen Strauß gelber Luftpumpen im Schoß. Sie wird zum Teil von Rudolf Kleys Entwurf eines Denkmals für die Loveparade-Opfer verdeckt. Zitiert wird auch die Forumgrafik von 2008.

So sieht man Rudolf Kley rechts oben auf der geknickten Himmelsleiter stehen.

Lnks oben geht ein Stern auf, den man auch von dieser Grafik kennt. Mit einer stilisierten Krone hat sich Rudolf Kley nicht zufrieden gegeben sondern dem Gebilde, das sich unschwer als Fassade der Königsgalerie zu erkennen gibt, eine eigene Krone aufgesetzt.

Die Grafik ist zwar am PC entstanden, enthält aber auch ganz aktuelle Ausschnitte seiner neuen Malerei und seines Jubiläumskalenders 2011. (Z.B. den kreisförmigen Ausschnitt im unteren Bereich links) Oben, links neben der Krone findet sich ein  Ausschnitt aus einer Grafik, die Rudolf Kley den Opfern der Loveparade gewidmet hat. Titel: „Die Liebe bleibt!“ Für Rudolf Kley auch die Liebe zu Duisburg.

Diese Grafik kann man für eine begrenzte Zeit kostenlos aus dem Internet von der Seite www.deapo.de herunterladen. Für einen guten Zweck richtet Rudolf Kley auch gerne Autogrammstunden ein, wenn z.B. ein oder mehrere Inhaber der Geschäfte der Königsgalerie daran interessiert sind. In den Geschäften könnte Rudolf Kley von Besuchern seiner Seite ausgedruckte oder gesponserte Grafiken signieren. Vielleicht sieht  einer der neuen Mieter da eine Werbemöglichkeit für sich. Dem guten Zweck ist es sicher egal, ob z.B. für Kinderspielzeug oder Wohnaccessoires geworben wird.

 

 
 "Duisburg, und weiter?"  

Die WAZ bittet ihre Leser, ihrer Stadt einen Zusatznamen zu geben. Nach der Gemeindeordnung dürfen Kommunen ihrem Stadtnamen auf den offiziellen Stadtschildern Bezeichnungen hinzusetzen, die auf besondere Eigenarten oder Bedeutungen hinweisen. Rudolf Kley hat den folgenden Vorschlag eingereicht:

"Duisburg ist die Stadt der Wahl. Sie ist es für mich heute und nicht erst, wenn die Abwahl klappt.
An der werde ich mich nicht beteiligen. Weder als Abwähler noch hinterher als möglicher OB-Kandidat, wenn die Abwahl geklappt hat, was noch in den Sternen steht. Jedenfalls kann ich mir dies heute nicht vorstellen.
"Duisburg-Stadt der Wahl" drückt zunächst etwas sehr Positives aus, nämlich eine Entscheidung für Duisburg. Einen Spitzenplatz auf einer imaginären Liste von Städten, zwischen denen man wählen kann.Das einmalige Abwahlverfahren mit seinem auf die Stadt, auf ihren Oberbürgermeister zugeschnitten Ermächtigungsgesetz zur feindlichen Machtübernahme, hat Duisburg bundesweit in die Negativ-Schlagzeilen gebracht und hält es immer noch dort.
"Duisburg-Stadt der Wahl" kehrt dies auf dem Schild ins Positive um. Vielleicht wird Duisburg ja dann auch für andere wählbar, die es sich heute nach dem ganzen Theater noch nicht vorstellen können, sich hier niederzulassen.
"Duisburg-Stadt der Wahl" erinnert aber auch die gewählten Politiker daran, weshalb sie gewählt wurden. Nämlich nicht, um ihren Machtinteressen zu frönen sondern für die Duisburger Bürger gute Politik auch über Parteigrenzen hinweg zu machen. Diese Dauer-Mahnung halte ich nach meinen Erfahrungen für sehr wichtig."


 

 
     

Die Grafik "Gegen den Wind!" zum Apothekertag 2011 von Rudolf Kley

 

 

1980

1982

2007

 
Rudolf Kley: "Was den Apothekertag 2011 überdauern wird, ist die Grafik zum Apothekertag 2011. Das war 1980, 1982 und 2007 auch so."

"Die erste Grafik zum Apothekertag, 1980, hat noch Geld gekostet und wurde bis nach Südamerika verkauft. (18-farbiger Siebdruck.) Die Zweite gab der Storck-Verlag in Oberhausen heraus. Besucher des Apothekertages 1982 erhielten sie auf Gutschein. Die Grafik zum Apothekertag 2007 konnte sich jeder kostenlos aus dem Netz herunterladen. Auch die neue Grafik kann man sich herunterladen. Sie steht unter www.deapo.de . Ein „muss“ für alle Udo Jürgens Fans? Schön wär´s.

Diese Grafik ist nämlich Udo Jürgens gewidmet. Sein Lied „Tagträumer“ hat vor Jahren eine Verbindung zu meinem „Luftpumpenprojekt“ hergestellt, an dem ich schon ein Vierteljahrhundert arbeite und über das viel berichtet wurde. Darin heißt es u.a.: "Ich möchte die Bilder von van Gogh vertonen, die Roggenfelder, die in Flammen steh`n." Schließlich möchte ich aus einem gelben Luftpumpenfeld den Geist von van Gogh auferstehen lassen.

Ganz besonders aber liebe ich das Lied "Gegen den Wind" auf seiner letzten CD "Der ganz normale Wahnsinn". Gegen den Wind stand ich immer, mit dem Strom zu schwimmen ist gegen meine Natur. Wahnsinn ist das, was gerade im Gesundheitswesen passiert, wenn die Kassen den Arzt ersetzen und bestimmen welche Medikamente der Patient bekommen soll.  Der Betrachter findet rechts unten in der Ecke, wo sonst die Signatur steht, Udo Jürgens mit dem Mikrofon in der Hand. In der Linken Ecke der Grafik unten mein Hinweis auf das Luftpumpenfeld. Der Ausschnitt ist meiner Grafik zur Loveparade entnommen.  (Die Loveparade hatte ich in Gedanken in meine Aktion einbezogen, was in der Praxis aber aus organisatorischen Gründen scheiterte. Gott sei Dank!) Zusammengefasst bringt für mich Udo Jürgens auf dieser Grafik dem Geist von van Gogh ein Ständchen. Auch deshalb ist diese Grafik etwas Besonderes.

Nebeneinander gestellt geben meine Grafiken zum Apothekertag  Auskunft über die Veränderung meines Stiles in dieser Zeit. Rein optisch schließt sich fast der Kreis zur ersten Grafik, die noch durch Farbfeldmalerei charakterisiert ist. Die Grafik zum Apothekertag 2011 ist eine Verfeinerung meiner NAMEART, bei der zunächst ein Begriff, ein Satz etc. mit großzügiger Geste und sich überschneidenden Linien auf den Bildträger gemalt werden, die dann bilderbuchmäßig ausgemalt werden. Die Grafik zum Apothekertag 2011 ist ein Mix aus Malerei und Kollage. "ABDA 2011" habe ich am Anfang geschrieben. Die ABDA - "Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände" - wird in diesem Jahr besonders gefordert. Steht doch die Existenz vieler Apotheken und damit die ordentliche Arzneiversorgung in Deutschland auf dem Spiel."

Diesen Text widme ich Udo Jürgens und den Opfern der Loveparade. Er folgt der Melodie "Liebe ohne Leiden"

 Das Leben huscht wie ein Pinselstrich, den man auf Wasser schreibt

Und wenn Du es festhalten  möcht´ s, dann ist es schon vorbei

Dem Regen folgt der Sonnenschein, das hab ´ich selbst gemerkt

Der Blick zurück geht nur soweit, wie meine Seele reicht

Schönen Stunden zählen  doppelt , Dein Herz verlangt noch nach  viel mehr

Dein Herz verlangt  noch nach viel mehr, die Liebe brennt  die ganze Nacht

Bevor Du es verstanden hast, tut es auf einmal doch so weh

Verzweifle  nicht, die Hoffnung naht, ein neuer Tag bringt  Glück und mehr

Wenn Du ihn  erhaschen magst, dann schau nicht mehr zurück

Die Zeit ist wie ein großes Rad, es zieht dich hinterher

Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit unendlich währt

Wo jedes Bild dich dann verlässt, und Licht die Stille hellt

Dann liegt das Leben hinter dir und es wird nie, nie wieder Nacht

Dann liegt das Leben hinter dir, und es wird nie, nie wieder Nacht

Wenn Du dort angekommen bist, wo Zeit unendlich lange währt

Wo jedes Bild dich dann verlässt, und Licht die stille Stille hellt

Rudolf Kley 14. Okt. 2011

 

 

 

ABWAHL VON OB SAUERLAND?  NICHT MIT MIR!

Die Loveparade-Katastrophe hat die direkt Betroffenen gezeichnet. Die Opfer, die überlebt haben und die Hinterbliebenen. Die Helfer und die Besucher, die unmittelbar dabei waren. Ihr Leid, ihre Trauer ist unsäglich und wird es wohl auch noch lange so bleiben. Eine Geste, ein Opfer soll da jetzt helfen? Verständlich ist der Zorn auf die Person des OB Sauerland. Wegen seiner „Sprachlosigkeit“. Sein Eiertanz –bloß nichts sagen, was als Schuldeingeständnis angesehen werden könnte- hat die Gefühle der Opfer verletzt und tut dies sehr wahrscheinlich auch heute noch, nach seiner Entschuldigung. Das wird als Alibi anscheinend von allen benutzt, die ihn als OB los werden wollen. Selbstredend, dass diese einer anderen Partei angehören. Längst ist aus der menschlichen Tragödie ein Politikum geworden. An dieser modernen, pseudodemokratischen Lynchjustiz werde ich mich nicht beteiligen und lehne das Abwahlverfahren ab.

Risiko Jede Großveranstaltung birgt Sicherheitsrisiken für die Teilnehmer. Sie lassen sich nur minimieren. Zusätzlicher  Aufwand ist in der Regel nicht proportional zur gewonnen Sicherheit. Es sind immer Kompromisse. Bei der Loveparade wurden offensichtlich schlechte Kompromisse gemacht. Der OB hat –wie er sagt - an solchen Kompromissen nicht persönlich mitgewirkt, „nichts unterschrieben“ sondern sich auf seine Fachabteilungen verlassen.

Alle sind verantwortlich  Moralisch verantwortlich sind alle, die für die Durchführung der Loveparade waren. Dazu gehört auch Fritz Pleitgen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, warnte im Februar 2010 öffentlich vor einer Absage Loveparade in Duisburg. Im Januar 2010 fordert Hannelore Kraft von Ministerpräsident Rüttgers unbürokratische Hilfe für die Loveparade: "Die Loveparade ist ein Stück Jugendkultur, die ins Jahr der Kulturhauptstadt gehört" Landtagsabgeordneter Sören Link, SPD: "Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party!" "Mehr als 2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000 Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in Duisburg im Einsatz." (Pressemitteilung Innenministerium). Innenminister Ralf Jäger brüstet sich noch einen Tag vor der Loveparadekatastrophe: "Alle sind hoch motiviert und haben sich professionell vorbereitet". Heute, 25. Juli 2011, lese ich in der NRZ als Überschrift:"Loveparade: Leitender Polizist räumt Fehler ein". Angeblich soll der Leiter des polizeilichen Einsatzstabes erklärt haben, dass man von der Massenpanik völlig überrscht worden sei. "Niemand im Stab habe damit gerechnet, dass dies eintreten könne". Was sagt dies über die professionelle Vorbereitung aus und muss man an dieser Stelle nicht eher den Rücktritt von Innenminister Jäger fordern?

Aber OB Sauerland hätte dies vorhersehen müssen? Von OB Sauerland wird erwartet, dass er der Arbeit seiner Verwaltung misstraut? Der Rat der Stadt Duisburg hat einstimmig OB Sauerland beauftragt, die Loveparade durchzuführen. OB Sauerland hat schon frühzeitig nach der Katastrophe erklärt, dass er die „persönliche und politische Verantwortung“ übernimmt, wenn das Handeln der Stadtverwaltung zur Katastrophe geführt hat. Doppelmoral ist, wenn  Ratsmitglieder, die die Abwahl des OB fordern,  als Auftraggeber der Loveparade ihr Amt aber nicht selbst in Frage stellen.

 Kritische Stimmen  In diversen Gremien sollen sich Teilnehmer in Sicherheitsfragen sehr kritisch geäußert haben. Unverständlich, dass ihre Argumentation die anderen Anwesenden nicht überzeugt hat. Erst die Katastrophe lässt diese Bedenken offensichtlich in einem anderen Licht erscheinen. Ihr Eintritt war offensichtlich nicht zwangsläufig. Eine unselige, so nicht vorhersehbare Verknüpfung von Ereignissen hat zu der Katastrophe geführt. Sonst hätten sich die Bedenkenträger sicher auch vor der Katastrophe an die Öffentlichkeit gewandt und sie durch Einschaltung der Medien verhindert.

 Sprachlosigkeit statt tröstender Worte  Der Umgang mit der Katastrophe hat OB Sauerland bei vielen Duisburgern Sympathie gekostet, vor allem bei den Opfern und Hinterbliebenen. Seine Sprachlosigkeit wird ihm angekreidet, obwohl man nicht weiß, inwieweit er nur die Ratschläge seiner juristischen Berater befolgt hat. Aber kann sich denn überhaupt jemand an seiner Stelle noch normal verhalten? Wie ein Tier wurde er durch – offensichtlich vor allem politisch motivierte – Hetzkampagnen in die Enge getrieben. Er und seine Familie wurden massiv bedroht. Wer kann da noch brav „Männchen machen“ und Erwartungshaltungen bedienen?

 SPD will den Oberbürgermeister stellen. Rücktrittsforderungen an OB Sauerland sind von Anfang überwiegend politisch motiviert. Die Schuldfrage ist bis heute nicht geklärt. Der erste Abwahlversuch scheitert. OB Sauerland bleibt im Amt. Also ändert man das Abwahlverfahren, um das Ziel doch noch zu erreichen. OB Sauerland hat keinen Fettnapf ausgelassen. Das kann man entschuldigen oder nicht. Aber hier werden auf dem Rücken der Opfer die Demokratie gebeugt und oft auch die Bürger verhetzt. Dafür gibt es keine Entschuldigung! Neubeginn (statt Bewältigung?) wird als kurzsichtige und durchsichtige Parole ausgegeben

Neuanfang nur mit einem neuen (SPD?) Oberbürgermeister?  Der Trainer wird gefeuert, die Spieler bleiben! Leider geht es hier nicht um ein Fußballspiel. Die Loveparade-Katastrophe hinterlässt in Duisburg tiefe Spuren, aber sie ist nicht Duisburg. Mit dem zeitlichen Abstand werden auch diese Spuren immer etwas mehr verwehen und am Ende wird nur noch der sie wahrnehmen, der sie auch sehen will. Die Zeit heilt eben alle Wunden, sagt man. Dies wird bei denen, die nicht persönlich betroffen sind, natürlich schneller geschehen als bei Opfer und Hinterbliebenen, wenn dies bei ihnen überhaupt möglich ist. Nach meiner Ansicht ist dies völlig unabhängig von der Person des Oberbürgermeisters. Wer einen „Neuanfang“ proklamiert, wo Bewältigung angebracht wäre, täuscht die Bevölkerung und ignoriert natürliche Mechanismen. Bemerkenswert ist, dass die SPD zwar die Macht will, aber noch keinen Kandidaten als würdigen Nachfolger präsentieren kann oder will. Die frühe Vorstellung des falschen Kandidaten könnte nämlich das Abwahlverfahren negativ beeinflussen. So kann es am Ende für die, die OB Sauerland abwählen wollen, zu einer ganz bösen Überraschung kommen.

 Schlechtes Benehmen  SPD und "Konsorten" lassen aus machtpolitischem Interesse keine Ruhe in Duisburg einkehren und untergraben von Anfang an das Ansehen des Oberbürgermeisters wo es nur geht. Dieser Eigennutz schadet der Stadt Duisburg mehr als alles andere. Das Abwahlverfahren setzt dem noch die Krone auf. Es hält Duisburg weiter bundesweit in den "´Negativ-Schlagzeilen".

Die Katastrophe nach der Loveparade-Katastrophe  Für mich ist dieses „schlechte Benehmen“ eine Katastrophe nach der Katastrophe: Die Art und Weise, wie auf dem Rücken der Opfer Politik gemacht wird. Die unmenschliche Machtpolitik, die scheußliche Fratze dahinter, die in einem eigenen Sauerland-Gesetz mündet.

Der Schein heiligt die Mittel?  Wer in diesem Zusammenhang OB Sauerland mangelndem Anstand unterstellt, muss sich mal selbst an die Nase fassen und politische Konsequenzen ziehen. Damit meine ich die Politiker auf allen Ebenen, die sich für die Durchführung der Loveparade stark gemacht haben. Sie alle kannten die die örtlichen und finanziellen Voraussetzungen. Jetzt wollen sie davon nichts mehr wissen und lenken durch die Unterstützung des Abwahlverfahrens davon ab? Das ist scheinheilig. Das Abwahlverfahren ist scheinheilig. Der Schein heiligt eben die Mittel. Nicht bei mir, nicht mit mir!

Auf eine Wort. OB Josef Krings schätze ich sehr. Aufmerksam habe ich den Beitrag "Alt-OB Krings: Mit Sauerland gibt es keinen Neuanfang."  gelesen.

Die Meinung des Alt-OB teile ich, wenn er davon spricht, dass OB Sauerland durch das Ereignis traumatisiert wurde. Seine Auftritte im Fernsehen waren sub omni canone.

Angeblich hat er seine Kraft verloren hat und wird aus Mitleid toleriert wird? Ja von wem denn? Von denen die ihn gewählt haben oder von denen, die ihn seines Amtes entheben wollen? Von den gewerkschaftlichen Sperrfeuern hat man lesen können. Darüber habe ich den Kopf geschüttelt. Allein aus arbeitsrechtlichen Gründen sollte sich die Arbeit der Verwaltung doch so gestalten, wie es sich die Bürger, die sie mit ihren Steuern finanzieren, auch erwarten dürfen. Sollte dies anders sein, vermisse ich einen Appell des Alt-OB in diese Richtung.

"Das Amt des Oberbürgermeisters birgt eine gewisse Verlockung. Man wird oft hofiert, erfährt Anerkennung, Akzeptanz und Zuwendung. Ich denke, Adolf Sauerland ist dafür empfänglich." Ist OB Sauerland ein besonders "eitler Fratz", der hierfür empfänglicher als seine Vorgänger ist? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen und wurde in der Vergangenheit auch nicht öffentlich kritisiert.

Jeder OB wird sich seine Termine so aussuchen, wie sie ihm passen. Was ist daran verwerflich?  Auch ein Veranstalter wird diejenigen einladen, von denen er sich eine Aufwertung seiner Veranstaltung verspricht, was ja ziemlich eigennützig ist. Schadet es der Stadt Duisburg, wenn es weiniger solcher Einladungen gibt? Vielleicht schaut man sich mal den Kreis genauer an, der nicht einlädt. Vor dem Arbeitnehmerempfang der Stadt Duisburg am Vorabend des 1. Mai hatte IG-Metall-Chef Jürgen Dzudzek den Oberbürgermeister in einem offenen Brief quasi ausgeladen, was ich persönlich -in der Form und von den Argumenten her -als Frechheit empfunden habe. An der Teilnahme an einer solchen Veranstaltung hätte ich an OB Sauerlands Stelle gerne verzichtet.

Ob es einen Neuanfang geben muss oder ob man diese Tragödie besser bewältigt, darüber will ich an dieser Stelle nicht streiten. Warum soll dies aber mit OB  Sauerland nicht möglich sein, aber grundsätzlich mit jedem x-beliebigen Nachfolger? Es gibt keinen Grund, an dieser Stelle nicht schon mögliche Nachfolger ins Spiel zu bringen. Es ist unredlich, das Abwahlverfahren lediglich als Abstrafung des Verhaltens von OB Sauerland zu deklarieren, ohne das Risiko für die Stadt Duisburg zu erwähnen, das weniger geeignete Nachfolgekandidaten bergen. Der Abwähler soll also die Katze im Sack kaufen?  OB Sauerland wurde mit deutlicher Mehrheit wegen seiner Stärken gewählt. Es ist sicher leicht, jemand zu finden, der sein Mitleid auf der Zunge trägt. Bringt er aber Duisburg genauso voran?

Gigantomanie ist sicher das Letzte, was Duisburg gebrauchen und bezahlen kann. Der Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle ist das beste Beispiel. Trotzdem kann es nicht schaden, Stärken zu haben und diese herauszustellen.  Das Stärkste hat sich wohl die SPD mit dem von ihr initiierten Abriss der alten Mercatorhalle erlaubt. Jetzt darf die Stadt Duisburg ordentlich Miete bezahlen. Das übertrifft in 15 Jahren sicher die Kosten für den Museumsanbaus. Und das wertvolle Grundstück in Stadtmitte wurde auch verschenkt. Auch hier wird es endlich mal Zeit, Fehler einzugestehen. Es ist leicht und wenig aufrichtig, dies immer nur von anderen zu fordern.

Rudolf Kley Duisburg 23./25. 07. 2011

 

 
 

roter indianer