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Hängt den Oberbürgermeister auf!
Was im ersten Augenblick nach Volksverhetzung kling, erweist sich beim
genaueren Hinsehen als konkurrenzloses Unternehmen. Manche Städte
haben einen Oberbürgermeister zum Anfassen. Die Duisburger können sich
jetzt ihren CDU-OB Adolf Sauerland zusätzlich sogar aufhängen -als
Grafik an die Wand. Völlig unverfänglich selbst für SPD
Mitglieder, denn den OB muss man auf der Grafik schon suchen.
Die
Jubiläumsgrafiken von Rudolf Kley haben viele Freunde gefunden
.Der Kalender 2007 mit den Jubiläumsgrafiken ist praktisch
vergriffen. Die Fans dieser Bilder können aber jetzt selbst Teil einer
von den Jubiläumsgrafiken abgeleiteten Grafik werden. Das Unikat ist
allerdings nicht kostenlos. Der Preis von 39 Euro dient als
Schutzgebühr und soll einen kleinen Beitrag zur Finanzierung
anstehender Projekte in Meiderich leisten.
Meiderich war vor seiner Eingemeindung 1905
das größte Dorf
Preußens. Rudolf Kley möchte aus seinem Stadtteil gerne ein
Künstlerdorf machen. Hier steht das Geburtshaus des berühmten
Bildhauers, der dem Wilhelm
Lehmbruck Museum in Duisburg seinen Namen gegeben hat.. Hier gibt
es eine
Kulturwerkstatt, jährlich findet ein
Kunstmarkt mit
überregionaler Beteiligung statt, im
Parkhaus wird gerockt,
der Stadtpark entwickelt sich mit den Baumskulpturen des Meidericher
Künstler
Chinmayo selbst zu einem Museum. Gute Voraussetzungen also für
Meiderich, um wenigsten die Kulturhaupstadt von Duisburg zu werden,
wenn es nicht gelingt, dem bekannten
Künstlerdorf
Worpswede den Rang abzulaufen.
Zurück zur Grafik. Am Beispiel des in Duisburgs
wohl aktuell bekanntesten Gesichtes, dem Gesicht von
Adolf
Sauerland, sieht man deutlich, wie Interessenten selbst mit ihrem
Portrait Bestandteil der Grafik werden können. Wer sein Gesicht zu
einem bestimmten Zeitpunkt in naher Zukunft verschenken will, sollte
mit der Bestellung nicht lange zögern. Die Grafik kann man sich unter
www.deapo.de herunterladen und als Muster ausdrucken lassen. Die
OB-Grafik enthält übrigens noch eine Besonderheit, nämlich eine
Ausschnitt aus einem Plakatentwurf zur ursprünglich geplanten
Bundesgartenschau 2011 in Duisburg, den blauen Luftpumpenreiter.
Rudolf Kley hat ihn aufs Bild gesetzt, weil er jetzt darauf hofft, das
er sein
Luftpumpenprojekt – aus einem gelben Luftpumpenfeld soll der Geist
von van Gogh auferstehen- im Rahmen von
„Essen,
Kulturhauptstadt Europas 2010" verwirklichen kann. An
diesem Projekt arbeitet er schon seit 20 Jahren. Auf der Grafik blickt
OB Sauerland wohlwollend auf das kleine Luftpumpenfeld, das 2001
demonstrativ vor dem
Lebensretter von Niki de Saint Phalle Platz aufgestellt worden
war, um das Leben der ursprünglichen Mercatorhalle zu retten. Rudolf
Kley kann sich gut vorstellen, alle Ratsmitglieder und
Bezirksvertreter auf ebenso originelle Weise in die Stadtgeschichte
einfließen zu lassen und das Rathaus bzw. die Bezirksämter mit ihnen
zeitgenössisch zu dekorieren
Hier finden Sie eine kurze Biografie (60 Jahre
auf 4 Seiten), den Kalender für 2007 und einen Zeitungsartikel, der die
Ernsthaftigkeit der Bemühungen unterstreicht.
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