Herzlich Willkommen bei der "Initiative Markt Zurück"

Die Bürgerinitiative "INITIATIVE MARKT ZURÜCK" wurde im März 2004 gegründet. Es war abzusehen, dass alle Parteien der Marktverlegung zustimmen würden. Die Initiative will die Tradition des Meidericher Marktes an seinem angestammten Platz bewahren und betreibt seine Rückverlegung durch geeignete Aktionen.

Geschichte der Marktverlegung

Argumente der Bürgerinitiative

Versammlung bei Ewiak

Bilder   vom Markt (Febr04)

Briefe  der Bürger

Resolution der Versammlung

An den Rat  der Stadt Duisburg

Aktion in Vorbereitung

Fehlentscheidung

Neuer Guinnessrekord

 

Imressum

Kontakt

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Der Marktplatz in Meiderich wurde mit großem Aufwand für seinen Verwendungszweck neugestaltet. Seit vielen Jahren ist der Marktbesuch rückläufig. Die Händler blieben bis auf einen harten Kern nach und nach weg. Kein Verantwortlicher fragte nach den Ursachen. Niemand startete einen ersten  Rettungsversuch. Irgendwie passt dies zu Meiderich: Alles, was bei genauem Hinsehen die Bürger in Aufruhr bringen könnte, wird in einer Nacht und Nebelaktion abgerissen, z.B. Schwimmbad, Wasserturm. Gerüchte besagen, dass auch für den Marktplatz bereits die Bagger bestellt sind. Wir glauben das nicht.

Deshalb wollen wir alle Möglichkeiten für eine Rückverlegung des Marktes ausschöpfen und in nächster Zeit durch geeignete Aktionen das Interesse für den angestammten Marktplatz wach halten. Viele Argumente sprechen für eine Rückverlegung. Sie wurden allen Verantwortlichen vorgetragen und es kommen laufend neue dazu. Es ist ein Armutszeugnis, wenn man sich nur an das Argument der weiteren Wege erinnert. Allerdings trifft dieses Argument besonders für die alten Menschen zu, die extra am Marktplatz angesiedelt wurden. Und es trifft für viele ältere Menschen aus dem Einzugsbereiche des Marktes besonders zu, für die dieser Markt die nächstgelegene Einkaufsquelle war und die Grenze des gerade für sie noch körperlich Erreichbaren darstellte. Diese alten Bürger werden nicht aussterben, wie geradezu spöttisch von Befürwortern der Verlegung auf einer SPD Veranstaltung behauptet wurde. Der Markt am Bahnhof ist auch deshalb eine Notlösung. Er bringt diese alten Menschen wahrlich in große Not. Auch wenn sich der Einkauf anders organisieren lässt, so drängt die Verlegung des Marktes die alten Leute in die Unselbstständigkeit und raubt ihnen den Mittelpunkt ihrer Kommunikation und Unterhaltung.

Was haben der Markusplatz in Venedig und der Marktplatz in Meiderich bald gemeinsam?

(Mehrere Antworten möglich)

     

Was unterscheidet Patienten und den Marktplatz?

Der Martplatz in Duisburg Meiderich hat den Löffel bereits abgegeben. Die Patienten können ihren Löffel noch in der Löwen - Apotheke für ein Gesundheitsmahnmal in Berlin abgeben. Es ist angedacht, dass auf dem Markplatz in Meiderich ein Modell dieses Mahnmals vorgestellt wird.

 

 
 
 

Wieder eine städteplanerische Glanzleistung der Einheitspartei Duisburg SPD/CDU/FDP/GRÜNE?

VORHER   (17.04.2004)

NACHHER (24.042004)

Nur der Bürger Böses denkt!

Am 11. März stimmte die Bezirksvertretung einstimmig und am 1. April der Rat der Stadt Duisburg nahezu einstimmig (2 Nein-Stimmen der PDS) für die Verlagerung des Wochenmarktes Mittelmeiderich. Der Vorstand des Meidericher Bürgervereins nahm die Verlagerung vermutlich einstimmig hin. Eine Bürgerversammlung wurde nicht einberufen. Duisburg einig Vaterstadt! Nur der Bürger Böses dabei denkt.

März 2004: Hunderte Bürger stimmen ganz kurzfristig mit ihrer Unterschrift gegen die Verlagerung des Marktes. Mit der 4-Punkte-Resolution versuchte die Bürgerinitiative eine Lösung zwischen Politik und Bürgern zu finden. Nur 2 Ratsherren (PDS) beschäftigten sich mit den Argumenten der Bürgerinitiative. Die anderen "konnten" es nicht, denn elf Ratsfrauen/herren der CDU/SPD sitzen zugleich im Aufsichtsrat der SMD (Schlachthof und Märkte Duisburg) Hier wäscht eine Hand die andere, der Volksmund nennt das "Klüngel". Diese Gesellschaft SMD betrieb die Verlegung des Marktes. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sollten zur Verantwortung gezogen werden, denn sie haben bereits sehr viele Arbeitsplätze vernichtet und werden jetzt die Lebensqualität sehr vieler älterer Mitbürger nachteilig verändern

Wilfried Hölters Großglocknerstr.27, Duisburg

Einheitspartei gibt Marktplatz den Todesstoß!

Jetzt haben wir endlich mal einen gelungenen Aprilscherz. Der Meidericher Markt wurde gerade beerdigt, wie man mir berichtet hat. Für den Erhalt desMarktes auf dem Marktplatzes hat nur Herr Dr. Feldmann gesprochen. Das bringt mich in große Schwulitäten. Muss ich jetzt dem großen Landesvorsitzenden de Jong folgen, oder soll ich anstelle der Pro-Bürger-Partei-Plakate jetzt PDS-Plakate heraushängen. Oder, drittens, soll ich mich jetzt in meine Schmollecke zurückziehen, weil es die Politik so schlecht mit dem Marktplatz und den alten Menschen meint. (Es gab heute schon Tränen einer älteren Dame diesbezüglich in der Apotheke.)

Bevor ich mich da festlege, möchte ich noch etwas loswerden. Es hat angeblich Befremden ausgelöst, dass zu der Bürgerversammlung bei Ewiak Vertreter der Verwaltung, der Politik und des Bürgervereins etc. nicht persönlich eingeladen wurden.

Die Erklärung dazu: der Termin am Montag wurde am Freitag gegen 21.30 festgemacht. Es blieb also nur noch Zeit, am Wochenende Einladungen per Hauswurfsendung zu verteilen und die Bürger auch über die Presse einzuladen. So hatte die WAZ diese Veranstaltung doch relativ groß angekündigt.

Herr Joppa schied für mich als Diskussionspartner nicht nur wegen der Kurzfristigkeit aus. Er hatte sich mir persönlich gegenüber schon in einem Telefongespräch im Ton vergriffen. Ein  Einzelfall? Auf Argumente eines anderen Mitgliedes der Bürgerinitiative wurde nach der Sitzung der Bezirksvertretung sinngemäß erwidert „Ich habe doch gar nicht nötig, mit Ihnen zu reden“.

Vom Vorstand des Bürgervereins hat man erst nach der Sitzung der Bezirksvertretung etwas gehört obwohl ihm die Einberufung einer Bürgerversammlung zum frühest möglichen Zeitpunkt – und der liegt sicher Monate zurück- gut gestanden hätte. Der Bürgerverein ist mit keinem Wort auf die ihm bekannten Argumente der Bürgerinitiative eingegangen. Er hat auch keine eigenen Vorschläge entwickelt. Auch die Stellungnahme des Werberings ist eine einsame Entscheidung. Mitglieder haben vergeblich versucht, etwas darüber im Protokoll nachzulesen. Waren es in etwa zum gleichen Zeitpunkt mal 4,5 und 7 Markthändler, die sich angeblich neu beworben haben, so macht ein Ratsherr in der Ratssitzung jetzt 40% (wovon?) daraus, vergisst aber die unzähligen Bürger, die sich gegen eine Marktverlegung ausgesprochen haben.

Seltsam diese Einstimmigkeit bei der Bezirksvertretung, im Rat (nur die PDS war dagegen) Sie steht im Gegensatz zu den Hunderten Unterschriften der Bürger, die bereits in ganz kurzen Zeit gesammelt wurden. Dies macht Politik nicht glaubwürdiger. Muss man sich da über die Politikverdrossenheit wundern, wenn Bürger ihre Rechte ( hier z.B. die frühe Bürgerbeteiligung laut Gemeindeordnung) mit Füßen getreten sehen? Sie dürfen wohl zu recht annehmen, dass wichtige Dinge hinter ihrem Rücken beschlossen werden.

Gibt es in dieser Demokratie nur ein Argument, um die Einheitspartei „SPDCDUFDPGRÜNE“ oder einen ihrer Bestandteile zu wählen? Doch nur, wenn man die Wahlen auf den 1 April verlegt.

Rudolf Kley

Meidericher Markt: ein alter Baum wird verpflanzt.

Was man nicht gießt, wächst nicht. Lieblos ist die SMD mit dem Markt in Meiderich umgegangen. Hinter dem Rücken der Bürger, der Nutzer des Marktes wurden Entscheidungen gefällt, die die Abstimmungen in der Bezirksvertretung und im Rat zur Farce machten. Ein Spiegelbild der Politik, die beim Bürger zur Politikunverdrossenheit, aber leider nicht zu weitergehenden Konsequenzen führt. Ein Beispiel, wie Argumente verfälscht und ignoriert werden, kann man in der WAZ vom 3.April 2004 im Teil Hamborn, Meiderich und Walsum nachlesen.

„Alle Gegner des künftigen Standortes hätten nur als Argument gehabt, in Zukunft sei der Weg zum Markt weiter“ sagt der Geschäftsführer der SMD. Ein Mann, der Vertretern der Bürgerinitiative ins Gesicht sagt „Ich habe es gar nicht nötig, mit Ihnen zu reden.“ Anscheinend ist dieser Mensch bezüglich weiterer Gegenargumente der Initiative sprachlos taub und blind gewesen. Schließlich wurden die Argumente von Vertretern der Bürgerinitiative in der Bezirksvertretung mündlich vorgetragen und sie lagen - nicht nur als Resolution(4 Punkte)- schriftlich vor.

Es ist schon merkwürdig, wie nach jahrelanger Untätigkeit jetzt -fast  in einer Nacht- und Nebelaktion -einer der traditionsreichsten Plätze in Meiderich zur Bedeutungslosigkeit verdammt wird. Vergessen sind die großen Bemühungen aller Parteien, die der Marktplatzgestaltung vor nicht allzu langer Zeit vorangegangen sind. Unter hohem Kostenaufwand wurde dem Markplatz sein unverwechselbares Gesicht verliehen und damit auch seine Geschichte gewürdigt. Ein Gesicht, das nun zur Leblosigkeit erstarrt! Wieder eine stadtplanerische Glanzleistung.

Abseits stehen jetzt die alten Menschen, die hier extra angesiedelt wurden, für die dieser Platz zweimal in der Woche Abwechslung bringen sollte. Vergessen sind die alten Leute im Einzugsgebiet des Marktes, die hier ihren Lebensbedarf gedeckt haben, für die dieser Markt aber auch die Grenze des für sie gerade körperlich noch Erreichbaren darstellte. Wo bleibt hier das soziale Engagement der Stadt?

Die Bürgerinitiative glaubt fest daran, dass dieser Markt in Mittel - Meiderich auf dem Marktplatz eine Chance- seine allererste übrigens- verdient gehabt  hätte und sich nach unseren Vorschlägen Umsatzzuwächse der Händler hätten  realisieren lassen.  Kostenlos. Die benötigten 25 000 Euro hätte man gut in Kindergärten investieren können! Außerdem wären hierdurch für viele alte Bürger einschneidende nachteilige Veränderungen ihrer Lebensqualität abgewandt worden.

Diese alten Bürger werden nicht aussterben, wie geradezu spöttisch von Befürwortern der Verlegung auf einer Versammlung behauptet wurde. Im Gegenteil, die demoskopische Entwicklung  lässt diesen Anteil der Bevölkerung anwachsen.

Wer das Alter aber nicht ehrt, ist bei der nächsten Wahl keine Stimme mehr wert!

 

Rudolf Kley

 

Die Lunte brennt. Der Geistermarkt brennt lichterloh. Darüber sind nur die bösen Geister froh!

 

 

Marktplatz fängt auch mit "M" an, wie Mercatorhalle!   

Abruchstimmung in Duisburg. Jetzt soll in Meiderich der Marktplatz geschlossen werden. Eine grinsende Leiche mehr im Keller der Stadt. Kein "Geisterbahnhof"diesmal. Einen "Geistermarktplatz" hat nicht jede Stadt zu bieten. Touristenattraktion. Oder vielleicht doch mehr Wild West? Rauchende Colts. Wo sind die Indianer? In unserem Reservat haben sie gestreifte Anzüge an. Die Entscheidungen erinnern oft an viel Feuerwasser. Da ist auch ein Geist drin. Doch in Duisburg brauchen wir Verstand. Anstand. Handstand. Alles steht Kopf. Verrückt. Aus dieser Perspektive ist auch die Mercatorhalle noch da. Komisch sehr komisch. Das Ausgeweidetes von Außen noch so gut aussieht. Den Politikern sollte man von der Rente abziehen können, was sie an Schaden angestiftet haben. Stattdessen kriegen sie Tantiemen. Oder wie das heißt. Die Bevölkerung wird noch gebraucht. Für das Kreuz. Und für die Schulden. Das ist die moderne Umverteilung. Höhere Schulden für das Volk, reichlich Diäten für die Politiker. Wann ist Schluss damit? Muss da erst eine "Pro Bürger Partei" kommen?

Wie dem auch sei: ich bin weiter pro Mercatorhalle. Und für den Markt auf dem Marktplatz in Meiderich. Wer mehr dazu erfahren möchte, muss einfach "Geistermarkt" bei "Google" eingeben. Landet dann sofort bei "Fehlentscheidung". Oder sehen Sie nach bei "www.deapo.de". Bis bald!    

(Rudolf Kley, nach  einem Beitrag vom 24. März 2004 im Forum "www.pro-mercatorhalle.de")