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Apotheker Rudolf Kley schreibt an
alle Kolleginnen und Kollegen und bittet sie um Unterstützung für
das Luftpumpenfeld:
Apotheker haben anscheinend keine
Freunde sondern immer noch „Apothekerpreise“. Gesetzliche Kürzungen
der Handelspannen sind an der Tagesordnung. Die bürokratische
Belastung nimmt überhand. Gesund ist das alles nicht. Aber wo
Menschen zu durchsichtigen Nummern werden, interessiert sich auch
außerhalb der Gesundheitsberufe anscheinend niemand mehr wirklich
für ihre Gesundheit. Die Bürokraten scheinen die Schlacht gewonnen
zu haben.
Wie können Apotheker verlorenes Terrain zurückholen? Nur, indem sie
das Klischee der Berechenbarkeit aufbrechen, Ungewöhnliches tun und
eine gewisse Einigkeit dabei demonstrieren.. Botschaften wie die
besondere Beratung in Apotheken, kostenlose Gesundheitsschecks etc.
werden als Selbstverständlichkeiten schon lange überhört oder gehen
in der alltäglichen Reizüberflutung unter. Was haften bleibt sind
Negativbeispiele, die fast systematisch von interessierter Seite
hervorgekehrt und verallgemeinert werden. Ist der Berufsstand am
Ende?
Das Gegenmittel heißt Phantasie. Öffentlichkeit herstellen auf einem
ganz anderem Gebiet um erst einmal die Bereitschaft zum Zuhören und
Sympathien zu wecken. Einem Gebiet, auf dem man dem Berufstand am
wenigsten unterstellen kann, dass er daran wieder verdienen will,
dass es nur um die eigenen Pfründe geht. Das Gespann Pharmazie und
Kunst bietet sich da hervorragend und unverfänglich an. Viele
Apotheker haben ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte
geleistet und tun es auch noch heute. Wer kennt nicht Theodor
Fontane, Carl Spitzweg, Lucas Cranach, Georg Trakl?
Was passiert, wenn sich auf einmal ein ganzer Berufsstand für
zeitgenössische Kunst engagiert? Für eine Aktion, die den
Qualitätsmaßstab für Kunst von Anfang an in die Mitte gestellt hat
und hinterfragt? Ob diese Werbung für die Pharmazie dauerhaft ist,
kann niemand sagen. Nur soviel: die Aktion zieht sich jedenfalls
noch über rund 3 Jahre hin und jedermann oder –frau, jede
Apothekerin, jeder Apotheker kann sich mit seinen Ideen einbringen.
Am Ende steht ein Gesamtkunstwerk und ein Lebenswerk. Denn immerhin
beschäftige ich mich mit dieser Aktion bereits seit 20 Jahren und
brauche jetzt unbedingt Ihre Unterstützung, um dieses Werk zu
vollenden. Das Honorar für Ihre Teilnahme lässt sich nicht in
irgendeine Währung ausdrücken, ebenso wenig wie mein Honorar für die
Durchführung. Aber die Überzeugung, dass hieraus ein ganz große
Sache werden kann, trägt mich dann schon fast ein viertel
Jahrhundert lang. Mehr darüber finden Sie auf der Seite www.deapo.de/Apothekertag.htm
Hier finden Sie auch als kostenlosen Download die aktuelle Grafik
von mir zum Apothekertag 2007.Es ist die Dritte Grafik zu einem
Apothekertag. Die Erste, ein Siebdruck, 18 Farben, habe ich zum
Apothekertag 1980 in München gemacht. Sie wurde auch vom
DAZ-Service
>Kunst< der Deutschen Apothekerzeitung für 250 DM pro Expl. angeboten und von mir bis nach
Südamerika verkauft. 25 dieser sehr aufwendigen Original-Siebdrucke
verlose ich unter den ersten 100 Kollegen, die mich unterstützen.
Auf der Internetseite finden Sie auch das Unterstützungsformular.
(Bitte schicken Sie mir noch keine Luftpumpen. Der Zeitpunkt hierfür
wird noch bekanntgegeben.) Bitte machen Sie mit und schreiben Sie
mir gegebenenfalls auch formlos, dass Sie mitmachen möchten, damit
ich vielleicht bereits Ende September einen ersten Überblick habe.
Anschrift: Löwen-Apotheke
Rudolf Kley - Bahnhofstr.134 - 47137 Duisburg - Tel
0203/442999
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